Warum der christliche Totenkult mehr schmerzt als tröstet UND 7 Fakten, durch die du umdenkst

„Wie kann man einen Mensch beweinen, der gestorben ist? Diejenigen sind zu beklagen, die einen Menschen geliebt und verloren haben.“

Helmuth von Moltke

Natürlich sind Jenseitskontakte ein wichtiger Bestandteil meiner medialen Arbeit. Und ehrlich gesagt ist es auch der Teil meiner Arbeit, der mich selbst am meisten erstaunt. Und der, wo die Hilfestellung wohl als am intensivsten wahrgenommen wird.

Die meisten Menschen, die mich wegen eines Jenseitskontaktes fragen, haben Angst um ihre Liebsten und/oder fühlen sich allein gelassen.

Würde ich empirische Daten sammeln (vielleicht sollte ich das mal tun?) würde die Statistik ergeben, dass nur etwa 25-30% meiner Kunden sich einen Jenseitskontakt wünschen, um sich zu verabschieden und letzte Dinge zu klären (und das ist in meinen Augen der SINNVOLLERE Ansatz).

Der mit 2/3 – 3/4 der weitaus größere Teil der Menschen, die wegen einem Jenseitskontak anfragen, sind verängstigt und suchen Trost.

Und natürlich ist das total verständlich. Und ich helfe auch gern dabei.

ABER: Wenn wir hinsichtlich unseres Totenkultes anfangen würden, umzudenken (und uns damit von dem, was vom Christentum vorgegeben wird distanzieren), wäre DIESE Art von Trost gar nicht mehr nötig.

Und es gäbe auch keine Angst mehr.

Du brauchst nämlich um deine verstorbenen Lieben gar keine Angst haben.

Christentum vs. Realität

Bei der christlichen (und eigentlich auch der islamischen) Jenseitsvorstellung geht es um DISTANZ IM TOD.

Das bedeutet, dass derjenige, der verstorben ist, „in den Himmel“ kommt – und dadurch mit seinem Ableben weit, ganz weit, also sehr sehr weit weg ist von seinen Hinterbliebenen.

Man „schaut das Angesicht Gottes“ und ist irgendwo im nirgendwo. Nur nicht mehr im Geringsten in der Realität verankert.

Tod = WEG.

Man ist so ganz woanders. Man ist nicht mehr da und für die Angehörigen nicht mehr greifbar.

Mehr noch: Es besteht die Gefahr für jeden Verstorbenen, in der Hölle zu landen.

Und auch, wenn viele von uns nicht wirklich an die Hölle glauben, ist sie doch noch immer sehr tief in unserem kollektiven Bewusstsein verankert.

Die Angst davor, im Leben doch nicht alles „zufriedenstellend“ getan zu haben, ist da – und sie lässt uns auch um unsere Lieben fürchten.

Deshalb werde ich IMMER gefragt, ob es den Verstorbenen gut geht.

Fast immer kann ich auf Anhieb „ja“ sagen.

IMMER kann ich „ja“ sagen, nachdem ein klärendes Gespräch zwischen Fragesteller und Verstorbenem stattgefunden hat.

Denn natürlich gibt es da manchmal noch etwas zu sagen. Und wenn das getan ist, können die Verstorbenen sich aus dieser Welt lösen und „auf die andere Seite gehen“.

Und auch, wenn das jetzt doch wieder nach „ganz woanders“ und „weit weg“ klingt: Das ist es nicht. Selbst dann, wenn sie sich von ihrer irdischen Existens lösen, sind sie nicht weg. Sie sind ja nicht wie im Gefängnis weggesperrt. Sie sind jederzeit um uns herum, wenn sie es möchten oder wir sie brauchen.

Da ist keine „Tür“ zwischen den Welten, die sich schließt und dann geschlossen bleibt, sobald wir einmal durch sind.

Auch ohne physischen Körper können wir jederzeit wieder hier vorbei schauen. Und die Verstorbenen, die ich bisher in einem Jenseitskontakt „getroffen“ habe, haben mich immer wissen lassen, dass sie die ganze Zeit mit einem Auge und einem Ohr bei ihren Liebsten sind. Auch dann, wenn sie sich eigentlich schon im „Verarbeitungsprozess“ befinden.

DAS ist die Realität.

Natürlich geht der Verstorbene „auf die andere Seite“. Dort trifft er Angehörige und geliebte Seelen. Es findet Austausch statt. Und Verarbeitung. Und beides ist wichtig, denn immerhin geht es beim Leben ja auch darum, etwas zu lernen. Was man so gelernt hat, wird eben dann besprochen, wenn man tot ist.

Trotzdem ist das nicht das ultimative Ende. Jeder Verstorbene kann – auch ohne physischen Körper – jederzeit wieder zurückkehren.

Erdgebundene Seelen nehme ich da vorerst aus. Es gibt Verstorbene, die müssen sich zuerst noch ihres Sterbens bewusst werden. Manchmal sitzt ein Trauma zu tief, als dass sich eine Seele ohne weiteres daraus lösen könnte.

Diese Seelen können wir dann lange Zeit als „Spuk“ wahrnehmen.

Glücklicherweise trifft das aber auf die wenigsten Seelen zu.

Wenn wir uns das klar machen, verliert der Tod seinen Schrecken. Wenn wir sicher sein können, dass es unseren Lieben gut geht, weil sie auf jeden Fall in bedingungsloser Liebe empfangen werden – worüber sollten wir uns dann noch Sorgen machen?

Und was noch viel wichtiger ist: Wenn sie immer dann für uns da sind, wenn wir Kummer haben, dann gibt es auch keine ungelösten Konflikte mehr.

Als meine Mutter starb: Ja, manchmal hat es wirklich Vorteile, wenn man von seiner medialen Begabung weiß…

Die meisten Menschen, die ich kenne, haben schon einmal einen Menschen verloren, den sie lieben.

Das war früher – subjektiv gesehen – nicht so. Aber wir werden älter, und je älter wir werden, umso älter werden auch die Generationen vor uns. Und irgendwann ist es Zeit für sie, zu gehen.

Es ist jetzt fast drei Jahre her, dass meine Mutter ging.

Die Alkoholsucht hatte ihren Tribut gefordert, und rückblickend war es ausgerechnet deshalb so traurig, weil ihr Körper ihre Entscheidung zum kalten Entzug nicht verkraftet hat. Er war schon zu geschwächt.

Zumindest ist das unsere Vermutung. Also die Vermutung meiner Schwester und mir. Offiziell hat die Autopsie die Ursache nicht genau feststellen können.

Sicher ist, dass unsere Mutter die Entscheidung, jetzt dann endgültig aufzuhören zu trinken, aus einem Erkenntnisprozess heraus getroffen hat. Vielleicht war diese Erkenntnis auch einfach nur das, was ihren Seelenplan erfüllte…

Für mich kam ihr Tod auf jeden Fall sehr plötzlich. Und was mich daran am meisten überrascht hat: Ich war entsetzt. Und traurig.

Damit hatte ich nicht gerechnet. Meine Mutter und ich hatten vorher nämlich fast 10 Jahre lang keinen Kontakt mehr miteinander gehabt.

Sie war schwer psychisch krank, und ich einfach irgendwann nicht mehr bereit, ihre Krankheit ohne Aussicht auf Besserung zu ertragen. Das größte Problem war nämlich, dass sie ja gar kein Problem hatte.

Manchmal ist da ein Schnitt einfach das Gesündeste, was man für sich selbst tun kann. Und ich war immer schon ein Fan meiner eigenen Gesundheit und Lebensqualität.

Jedenfalls kam ihr Tod für mich dadurch natürlich plötzlich. Ich wusste ja nicht, dass es ihr gesundheitlich schlecht ging. Wobei ich nicht sicher bin, ob das an der Situation an sich etwas geändert hätte.

Ich war schockiert und verstört. Ich hatte felsenfest damit gerechnet, dass ich noch weitere 10 Jahre auf sie sauer sein kann. Und dass wir uns dann wieder vertragen, wenn irgendwann bei ihr die Erkenntnis kommt, dass sie ihr Leben in den Griff kriegen muss.

Das war der Plan. Und Gevatter Tod hatte ihn durchkreuzt. Einfach so.

Ein ganz schöner Schlag in die Magengrube.

Allerdings währte das nicht lange. Denn ich wusste ja damals schon von meiner Begabung. Und der Kontakt zu meiner Mutter war einer der ersten „richtigen“ Jenseitskontakte von mir.

Ich hatte beschlossen, mit ihr Kontakt zu suchen. Also setzte ich mich mit meinem Notizbuch an den Küchentisch, versuchte meinen Kopf so frei zu kriegen wie möglich – und dann wartete ich.

Ich wartete auf Input. Ich konnte spüren, dass jemand da war. Und plötzlich sah ich die Lieblingshalskette meiner Mutter vor meinem inneren Auge.

Die hatte ich ganz vergessen. Und ich konnte jedes Detail sehen. Das war eine solide Silberkette mit einem großen Kreuzanhänger. Dadurch hat sie mir gezeigt, dass sie da war. Und dass es wirklich sie war.

Als ich dann in meiner Therapie vorangeschritten war, konnte ich ihr manchmal regelrecht den Marsch blasen. Das hat mir Luft gemacht. Ich konnte mich so richtig bei ihr auskotzen. Und sie hat zugehört und hatte Verständnis.

Wenn Mama heute „zu Besuch“ kommt

Die intensivsten Besuchserlebnisse hatte und habe ich immer mit meiner Schwester zusammen. Das erste Mal war das echt der Hammer.

Wir saßen am Abend mit unseren Männern auf der Couch und schauten gemeinsam Long Island Medium an. Uns gefällt das, und meine Schwester und ich haben das gern als „Motivation“ angeschaut. Unter Kollegen sozusagen. Irgendwann meinte sie, dass unsere Mutter das auch gern angeschaut hat. Und es dauerte auch gar nicht lange, da bemerkten wir alle vier ein Kältefeld um uns herum.

Meine Schwester und ich rochen außerdem noch „Fishermen´s Friends“ – die gehörten zu den Grundnahrungsmitteln unserer Mutter. Das war echt ein umwerfendes Erlebnis. Ein bisschen wie so ein richtiger Familienabend. Sie war einfach bei uns und hat mit uns geschaut. Das hat uns Mädels tief berührt.

Und auch beim letzten Besuch meiner Schwester hier in Nürnberg kam unsere Mutter morgens dazu.

Wir sprachen gerade über sie. Über unsere Therapieverläufe (ich bin fertig, meine Schwester noch mittendrin) und darüber, welchen Teil sie dazu beigetragen hat. Und auch darüber, dass es ein Wunder ist, dass der Schaden nicht größer ist.

Wir haben uns gerade gefragt, ob sie wohl geahnt hat, dass unser Vater uns sexuell missbraucht hat (jap, das mit den Therapien kommt durchaus nicht von Ungefähr 😉 ), als wir beide spüren konnten, wie sich das Energiefeld in dem freien Raum zwischen uns verändert hat. Es wurde kalt und wirbelig und wir konnten beide einen bestimmten Geruch wahrnehmen: Ich roch „Fishermen´s Friend´s“, meine Schwester kalten Rauch (unsere Mutter rauchte wie ein Schlot).

Das war UNGLAUBLICH. Besonders, weil meine Schwester unsere Mutter zu der Zeit ganz besonders vermisste. Prompt kam sie dazu und versuchte, uns zu trösten. Sie berührte mich an der Unterseite meines linken Ellbogens und ließ mich wissen, dass sie NICHT wusste, was unser Vater uns angetan hatte. Sie war zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Dann bewegte sie sich zu meiner Schwester, berührte auch sie und ließ sie wissen, dass sie immer für sie da ist. Besonders dann, wenn sie es besonders schwer hat.

Dass uns beiden die Tränen in den Augen standen ist klar, oder?

Was ich dir damit sagen will: Die Toten sind nicht weg. Sie sind um uns herum, wenn wir sie brauchen. Auch dann, wenn sie uns „losgelassen“ haben. Selbst dann, wenn sie ihren Weg auf die andere Seite gefunden haben.

Wir werden nicht allein gelassen. Und ein „Wiedersehen“ gibt es nicht erst im Jenseits.

Eigentlich müssen wir nur zwei Dinge tun, um uns das bewusst zu machen. 1. Umdenken. 2. Uns auf den Input einlassen (d.h. Berührungen und Bilder/Worte wahrnehmen).

Dazu musst du nicht mal ein „Medium“ sein. Oder anders ausgedrückt: Auch du trägst all die Fähigkeiten in dir, die du dazu brauchst, du musst sie nur zulassen (wenn du mehr dazu lesen möchtest, klicke hier).

Wie du es schaffst, umzudenken und dich für den Trost von der anderen Seite zu öffnen:

1. Mach dir klar, dass „Gott“ kein Gott der Rache ist.

Nachtragend zu sein ist eine höchst menschliche Untugend. Und „Gott“ (oder wie auch immer du unser aller Urspung bezeichnen möchtest) ist eben kein Mensch – und deshalb auch nicht nachtragend. Sei dir bewusst, dass wir alle aus der bedingungslosen Liebe heraus existieren und wir nicht willkürlich abgestraft werden für das, was wir hier verbocken.

2. Das Leben ist nur eine Zwischenstation

Oder auch schön: „Der Tod ist erst der Anfang“. Wenn wir nämlich sterben, kehren wir unseren eigentlich natürlich Zustand zurück. Denn auch, wenn es für uns nur schwer vorstellbar ist: Die meiste Zeit existieren wir auf der anderen Seite, und nicht inkarniert auf der Erde.

3. Ein Wiedersehen ist garantiert

Mit den Seelen, die uns während unserer Inkarnationen wichtig sind, sind wir eng verbunden – auch (oder vor allem) in der „Zwischenzeit“. Du wirst die Seelen, die dir besonders wichtig waren, auf jeden Fall wiedersehen. Ihr werdet lachen und scherzen und staunen – und vielleicht wirst du auch das eine oder andere „siehst du, ich hab´s dir ja gesagt…“ zu hören kriegen.

4. Sie sind immer für uns da, wenn wir sie brauchen

Das ist das, was ich dir mit meiner Erzählung vom Tod meiner Mutter klar machen wollte. Wenn du Kummer hast und Trost suchst, sprich den Verstorbenen einfach an. Bitte um Trost. Bitte um Rat und Beistand oder was auch immer du brauchst. Sie sind nicht weg. Zumindest nicht wirklich.

Um auch wirklich die Seele des geliebten Menschen wahrnehmen zu können, bietet es sich an, in die Meditation zu gehen. Oder, wenn du eure „Begegnung“ aufschreiben möchtest, zumindest in einen entspannten, aber wachen Zustand. Das kannst du gut über eine kontrollierte Atmung erreichen (Intro Meditation).

Versuche, deinen Kopf ganz leer zu kriegen. Und dann spüre/horche/sieh in dich hinein, was du an Informationen reinbekommst. Nimm dabei einfach nur wahr, ohne Erwartungshaltung. Und dann: Schreib alles auf.

Besonders diese Übung lässt dich umdenken, weil du dadurch am eigenen Leib erfährst, dass das, was ich geschrieben habe, stimmt.

5. Die Bibel ist von Menschenhand gemacht!

Und zwar in Gänze. Und nein, ich will hier keine Bibeldiskussion lostreten. ABER: Du darfst dir bewusst machen – auch wenn die Kerninhalte „echt“ sind – dass die Bibel, so wie wir sie kennen, im 4. Jahrhundert von einem römischen Kaiser zur Verhinderung eines judäischen Bürgeraufstands aus einer Auswahl an Schriften „zusammengestellt“ wurde – und zwar so, dass es die damals kritische politische Situation beruhigte.

Viele Evangelien der „echten“ Zeitzeugen Jesu blieben so außen vor. Und die Geschichten, die wir in der Bibel finden, sind genau das: Geschichten, die gedeutet und interpretiert und vor allem nicht allzu ernst genommen gehören.

Die damaligen Geschichtenerzähler wussten das. Wir haben das durch die Machenschaften der Kirche leider vergessen.

Warum das für dein Umdenken so wichtig ist? Naja, immerhin basiert unsere heutige Jenseitsvorstellung doch sehr auf dem, was in der Bibel überliefert wird.

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6. Andere Kulturen – andere Sitten

 

Du hast vielleicht schon von der einen oder anderen indigenen Kultur gehört, bei denen die Toten über Generationen hinweg vielmehr in den Alltag integriert wurden.

 

Diesen Völkern war vollkommen klar, dass die Verstorbenen eben nicht „weg“ waren. Sie waren nur anders.

 

Natürlich finde ich die Vorstellung eher unappetitlich, mit rausgekramten, mumifizierten Leichnahmen ein Festmahl abzuhalten – ehrlich gesagt schüttelt es mich dabei ganz schön.

 

Trotzdem können wir etwas davon lernen.

 

Übrigens war es auch bei den alten Römern üblich, die Verstorbenen in ihren Grablegen aufzusuchen, sich Rat zu holen, mit ihnen zu Essen und zu Trinken und sie ganz einfach in den Alltag mit einzubeziehen. Das nimmt dem Ganzen doch ein bisschen den Aberglaubenfaktor, nicht wahr?

 

7. Das Monopol der Heilsbringung und warum sich das bis heute negativ auf unsere Todeswahrnehmung auswirkt

 

Ich hacke ja ungern auf der Kirche rum. Ehrlich. Ich denke nämlich, dass die Idee hinter dieser Gemeinschaft in ihrem Kern eigentlich gar nicht so schlecht ist.

 

Das, was wir heute negativ mit der Kirche assoziieren, basiert auf einigen wenigen Menschen, die ihre Machtstellung zu ihrem eigenen Vorteil ausgenutzt haben. Und vielleicht noch ein bisschen darauf, dass es einfach viel zu viele Mitläufer gab.

 

Naja, und eben darauf, dass sie sich das Heilsbrinungsmonopol gesichert hatte – Angst ist wohl eines der effektivsten „Marketingwerkzeuge“. Um das Monopol auszubauen, schürte man in den Menschen die Angst, dass man nur unter diesen und jenen Voraussetzungen (mal „Gehorsam“ als Stichwort genannt) der Hölle entgehen und in den Himmel kommen würde. Kein Wunder, dass sie so erfolgreich war…

 

Übrigens hat sich diese Vorstellung erst im 14. Jahrhundert massiv verbreitet. Und ja, Machtgier ist ein Motiv.

 

Die Entwicklung führte dazu, dass der Tod in zweierlei Weise als Werkzeug genutzt wurde:

 

    1. Die Menschen wurden auf das Leben nach dem Tod vertröstet. Wenn sie nicht aufbegehrten und schön brav die ihnen zugedachten Rollen spielten, dürfen sie sich nach dem Tod darüber freuen, in den Himmel zu kommen (übrigens glaube ich ganz fest, dass auch DAS noch ganz tief in unserem kollektiven Bewusstsein steckt, sodass viele von uns sich regelrecht davor fürchten, negative Konsequenzen erdulden zu müssen, wenn sie ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen).

 

  • Wenn die Menschen nicht nach den von den Kirchenvätern (nicht zwangsläufig der Bibel!!!) vorgegebenen Richtlinien leben (damit wurde die Vormachtstellung gesichert), liefen sie Gefahr, nach dem Tod für ihre vermeintlichen Sünden zu büßen.

 

 

 

DESHALB sehen wir den Tod heute noch als etwas, das gefährlich ist. Deshalb macht der Tod uns immernoch Angst. Und deshalb gehen wir in der Regel davon aus, dass man eben nicht mehr da ist, wenn man Tod ist. Dass man weit weit weit weg ist. Irgendwo bei Gott. Mit viel Glück.

 

Totaler Unsinn.

 

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Denkanstöße verpassen, mit denen du die Trauerfälle in deinem Leben in Zukunft vielleicht etwas leichter verarbeiten kannst.

 

Denn tatsächlich wird es weit weniger schmerzhaft, wenn wir wissen, wie es wirklich ist. Wenn wir wissen, dass wir nicht allein gelassen werden.

 

Was denkst du darüber? Über Kirche und Bibel und Tod? Oder hast du schon ganz ähnliche Erfahrungen mit Verstorbenen gemacht? Ich bin gespannt, was du zu erzählen hast…schreib mir doch einfach einen Kommentar?

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